Duftöl-Dosierung: wie viel ist sinnvoll?
Zu wenig Duftöl riecht nach „nichts“, zu viel führt oft zu schwitzenden Kerzen, schlechtem Abbrennen oder Ruß. Mit wenigen Regeln und einer stabilen Temperaturführung bekommst du konsistente Ergebnisse.
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Praktische Richtwerte (als Startpunkt)
- Einsteiger: 6–8 % Duftöl (bezogen auf Wachsgewicht) als konservativer Start.
- Obergrenze: hängt stark vom Wachs ab – Herstellerangaben haben Vorrang.
- Wichtig: Duftöl erst einrühren, wenn das Wachs im empfohlenen Temperaturfenster ist.
Hinweis: Die genaue Prozentzahl variiert je nach Duftöl, Wachs und Ziel (Hot Throw/Cold Throw). Diese Seite ist als stabile „Baseline“ gedacht – Feintuning folgt über Tests.
Typische Fehler
- Zu heiß eingerührt: Duft verfliegt, Leistung sinkt.
- Zu kalt eingerührt: schlechte Bindung, „Schlieren“ oder Absetzen.
- Duftöl nicht kerzengeeignet: rußen, Trennung, schwaches Ergebnis.
Duftöl: sicher und stabil einarbeiten
- Nur kerzengeeignete Duftöle: Herstellerhinweise und ggf. Sicherheitsdaten beachten.
- Belüftung: vor allem bei hohen Duftlasten oder empfindlichen Personen.
- Nicht „mehr ist besser“: Überdosierung kann zu Ruß, „Schwitzen“ und instabilen Kerzen führen.
- Temperatur im Blick: zu heiß belastet Duft, zu kalt verteilt schlecht. Thermometer hilft.